Deutschland: 7 verletzte PB
Österreich: 1 verletzter PB
Schweiz / Luxemburg: keine Infos

Farbbeutelwürfe
auf Polizeistation – Hannover (Niedersachsen), 09.04. oder 10.04.2011

Am Wochenende haben Unbekannte Farbbeutel gegen die Fassade der Polizeistation
Herrenhausen an der Herrenhäuser Straße 77 in Hannover (Herrenhausen) geworfen.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Polizeistation Herrenhausen war am Samstag, 09.04.2011, gegen 12:00 Uhr
geschlossen worden. Am heutigen Morgen gegen 05:15 Uhr wurden dann Farbkleckse
an der Mauer im Bereich der Eingangstür entdeckt. Auch die Tür sowie die
gepflasterte Fläche vor dem Haus wurden beschmiert. Die Höhe des Schadens steht
noch nicht fest. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung
eingeleitet und bittet Zeugen, sich mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter
der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung zu setzen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/66841/2024688/polizeidirektion_hannover

Ruhestörer beschädigt
Streifenwagen – Kassel (Hessen), 10.04.2011

Wiederholt war eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Nord in der
Sonntagnacht in die Fuldatalstraße beordert worden, da sich Anwohner eines
Mehrfamilienhauses über Lärm aus einer Wohnung beschwerten. Als die Beamten in
der Wohnung gegen 2 Uhr erneut für Ruhe sorgten, hatte der 30-Jährige die
Abwesenheit der Polizisten genutzt, den Lack des vor dem Haus geparkten
Streifenwagen ringsum mit einem Kronkorken zu verkratzen und eine Delle in die
hintere Tür der Beifahrerseite zu treten. Der bei dem Tritt entstandene
Schuhsohlenabdruck ließ sich wenig später dem 30-jährigen Mann aus Kassel
zuordnen, der mit den 43- und 16 Jahre alten Wohnungsinhabern für den Lärm im
Haus verantwortlich war.
Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen und in das Polizeigewahrsam
eingeliefert.
Gegen ihn fertigten die Vellmarer Beamten eine Strafanzeige wegen
Sachbeschädigung an Kraftfahrzeug. Den Schaden an dem Polizeifahrzeug schätzen
die Beamten des Polizeireviers Nord auf rund 3.000 Euro.

Quelle:

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44143/2024799/polizeipraesidium_nordhessen_kassel

(Kategorie: Wie doof kann man sein?)

Hilfsbereiter
Polizist beleidigt – Mayen (RLP), 08.04.2011

Auf Grund eine Werbeaktion eines Mayener
Tankstellenbetreibers in Zusammenwirken mit dem Radiosender RPR1 kam am
Freitagmittag der Verkehr in Mayen streckenweise zum Erliegen. In der Zeit von
15.00-16.00 Uhr konnten Pkw umsonst vollgetankt werden – angesichts der
derzeitigen Spritpreise ein sehr verlockendes Angebot, das viele wahrnehmen
wollten. Bereits in den Morgenstunden stellten Verkehrsteilnehmer ihre
Fahrzeuge im Bereich der Tankstelle ab, um dann später bei den ersten zu sein.
Dieses Ansinnen wurde jedoch zunichte gemacht, da die Pkw abgeschleppt werden
mussten. Der Ansturm ab mittags war so groß, dass alle umliegenden
Firmenparkplätze belegt waren und viele potentielle Tankkunden stundenlang zwischen
den beiden Verkehrskreiseln pendelten. Trotz intensiver Bemühungen der Polizei,
den Verkehr am Laufen zu halten, gelang dies nicht immer. Dies führte
einerseits zu Unmut bei den “normalen” Verkehrsteilnehmern, die nur
nach Hause oder einkaufen wollten, aber auch bei den Tankkunden, die teilweise
kurz vor dem Ziel weitergeleitet werden mussten, obwohl sie schon stundenlang
gewartet hatten. In einem Fall wurde ein
Polizeibeamter sogar von einer 30-jährigen Pkw-Fahrerin aus dem Kreis Daun
beleidigt, obwohl er ihr zuvor mehrfach geholfen hatte.
Zeitweise staute
sich der Verkehr bis in den Ortsteil Hausen und die Innenstadt von Mayen.
Paradox ist dabei die Tatsache, dass sich nach Beendigung der Aktion vor der
Tankstelle eine Endlose Schlange derer gebildet hatte, die nach stundenlanger
Pendelei im Bereich der Tankstelle nun ihre Tanks leergefahren hatten und nun
tanken mussten – gegen Bezahlung.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/6aa/presse.jsp?uMen=6aa70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=7f70d88c-7bc1-f21c-5ec3-f110b42f27b4&page=1&pagesize=10

(Also, offenbar kann
man es als Polizist nur falsch machen…)

Ladendieb leistet
Widerstand – Itzehoe (Schleswig-Holstein), 09.04.2011

Ein 23 Jahre alter Itzehoer, der am Sonnabend um 20 Uhr im Itzehoer Stadtgebiet
in einem Supermarkt einen Ladendiebstahl begangen hatte, griff zunächst den
Marktleiter und einen Zeugen an und leistete
bei seiner Festnahme durch Polizeibeamte Widerstand
.

Ein
Richter ordnete die Blutprobenentnahme an, nachdem die Atemalkoholüberprüfung
den Wert von 3,11 Promille ergeben hatte.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/52209/2024380/polizeidirektion_itzehoe

Polizist bei Demo von
Eiern getroffen – Berlin, 13.04.2011

Bei einer Demonstration, an der heute früh in Mitte vorrangig Mitarbeiter der
Feuerwehr teilnahmen, kam es zu vereinzelten Störungen.
Etwa 250 Demonstranten trafen sich gegen 8 Uhr 30 am Potsdamer Platz Ecke
Stresemannstraße und liefen eine halbe Stunde später planmäßig über die
Leipziger Straße, den Mühlendamm, die Stralauer Allee in die Klosterstraße.
Dort hatte der Veranstalter die Übergabe einer Petition an die Senatsverwaltung
für Inneres angemeldet. Um 10 Uhr 15 hatten vier Teilnehmer der Demonstration
das Gebäude der Senatsverwaltung in Begleitung des Einsatzleiters der Polizei
betreten. Plötzlich stürmten etwa 30 Demonstranten mit Trillerpfeifen und
Transparenten ausgestattet in den Vorraum des Senatsgebäudes. In dem
Zusammenhang wurde im Erdgeschoss ein Brandmelder ausgelöst, so dass wenige
Minuten später ein Löschzug der Feuerwehr anrückte.
Aufgrund dieser Zwischenfälle wurde der Anmelder der Veranstaltung
aufgefordert, die Abordnung zur Petitionsübergabe wieder vor das Gebäude zu
führen. Die Störer wurden von Polizisten wieder auf die Straße gedrängt.
Während eines anschließenden Redebeitrages eines Senatsmitarbeiters vor dem
Gebäude warfen zwei Unbekannte Eier auf
einen Redner, die jedoch einen daneben stehenden Polizisten trafen
.
Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, Widerstandes gegen
Vollstreckungsbeamte sowie Landfriedensbruchs eingeleitet.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/340360/index.html

(Wenn jetzt schon Blaulichtjungs
nach Blaulichtjungs werfen, dann bin ich auch am Ende meiner Weisheit… )

Aggressiver
Randalierer – Hagen (NRW), 12.04.2011

Am Dienstagnachmittag wurde Mitarbeiter einer Werkstatt an der Eckeseyer Straße
auf zwei Männer aufmerksam, die vom Gehweg aus eine leere Bierflasche auf das
Firmengelände warfen. Dabei entstand kein Schaden, aber der Zeuge hielt die
Männer daraufhin eine Weile im Auge. So konnte er beobachten, wie die beiden
die Straßenseite wechselten und zunächst die wartenden Passanten an einer
Bushalte anpöbelten. Anschließend sprang einer von ihnen mit dem Gesäß voran
nacheinander auf die Motorhauben von mehreren Pkw. Die nun alarmierten
Polizeibeamten konnten zumindest an zwei Fahrzeugen Beschädigungen feststellen.
Die beiden Randalier konnten sie in der Nähe antreffen. Sie standen erheblich
unter Alkoholeinfluss und der 31-jährige Mann, der die Autos beschädigt hatte,
zeigte sich aggressiv und uneinsichtig.
Schließlich musste er den Polizeibeamten folgen, den Rest des Tages im
Polizeigewahrsam verbringen und dabei sein Rausch ausschlafen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2026084/polizei_hagen

Betrunkener Radfahrer
leistet Widerstand – Neuhofen (RLP), 10.04.2011

In den frühen Morgenstunden des 10.04.2011 wurde ein jugendlicher Fahrradfahrer
in Neuhofen durch eine Funkstreife der Polizei Schifferstadt einer
Verkehrskontrolle unterzogen. Der Jugendliche befuhr mit seinem komplett
unbeleuchteten Fahrrad die Rehhütter Straße. Der polizeilichen
Anhalteaufforderung wurde erst verspätet Folge geleistet. Auf das
verkehrsrechtliche Fehlverhalten hin angesprochen zeigte sich der Jugendliche den eingesetzten Beamten gegenüber sehr
aggressiv und uneinsichtig
.
Weiterhin stellten die Polizeibeamten bei dem Verkehrssünder eine deutliche
Alkoholisierung fest.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,08 Promille.

Zwecks
Durchführung einer Blutprobe und Übergabe an die Eltern, sollte der Jugendliche
auf die Polizeiinspektion Schifferstadt gebracht werden. Gegen diese Maßnahmen leistete die betrunkene Person körperlichen
Widerstand
, so dass eine Fesselung durchgeführt werden musste. Gegen den
Jugendlichen wurde nun ein Strafverfahren eingeleitet.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/83a/presse.jsp?uMen=83a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=cc70d88c-7bc1-f21c-5ec3-f110b42f27b4&page=1&pagesize=40&startday=11&startmon=04&startyear=2011&endday=11&endmon=04&endyear=2011

Häusliche
Gewalt, Widerstand gegen vier Polizeibeamte – Flensburg (Schleswig-Holstein),
12.04.2011

Dienstagmorgen haben Beamte des 1. Polizeireviers in der Neustadt einen
aggressiven 40jährigen in Gewahrsam genommen. Dieser hatte zuvor in seiner
Wohnung die Lebensgefährtin mit einem Messer bedroht.
Die 26jährige Frau rettete sich ins verschlossene Badezimmer vor Übergriffen.
Der Randalierer versuchte bis zum Eintreffen der Polizei mit allen Mitteln ins
Bad zu gelangen. Er hatte versucht, die Tür einzuschlagen und durchbohrte diese
mit einem Werkzeug.
Als die Beamten Kontakt aufnahmen, kam
der aufgebrachte 40jährige aggressiv auf sie zu. Er widersetzte sich permanent
den Maßnahmen und konnte mit Mühe durch die vier Polizisten überwältigt werden
.
Sie verbrachten ihn in die Gewahrsamzelle und ordneten eine Blutprobenentnahme
an. Ihm wurde eine Wegweisungsverfügung ausgesprochen, die ihm für die nächste
Zeit untersagt, sich in der Wohnung aufzuhalten.
Ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter
gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung wurde
eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6313/2025306/polizeidirektion_flensburg

Randalierer
flippte aus – Geisenheim (Hessen), 11.04.2011

Am Montagmittag flippte ein 24-jähriger Mann aus Rüdesheim vor einer Pizzeria
in der Straße “Grund” völlig aus. Der Rüdesheimer schrie Passanten
und Anwohner an und beleidigte diese. Völlig in Rage warf er zudem Blumenkübel
auf die Fahrbahn und trat gegen Autos. Als die alarmierten Polizeibeamten vor
der Pizzeria eintrafen, hielten bereits mehrere Männer den, sich stark
wehrenden, Randalierer fest. Bei der
folgenden Festnahme durch die Polizisten steigerte sich der Widerstand des
24-Jährigen. Der Rüdesheimer wehrte sich heftig mit Kopfstößen, Tritten und
Bissen gegen die Maßnahme. Weiterhin beleidigte und bedrohte er die
eingesetzten Beamten.
Nur unter erheblichen Kraftanstrengungen gelang es, den
24-Jährigen festzunehmen und zur Dienststelle zu verbringen. Nach den Maßnahmen
auf dem Revier wurde der Beschuldigte in eine psychiatrische Klinik gebracht.
Es wurde Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte,
Sachbeschädigung und Beleidigung erstattet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43562/2025446/polizeipraesidium_westhessen_wiesbaden

Bundespolizisten
beleidigt und geschlagen – Gelsenkirchen (NRW), 12.04.2011

Beamte der Bundespolizei nahmen am gestrigen Abend (12. April) einen
45-jährigen Mann im Gelsenkirchener Hbf vorläufig fest.
Eine Mitarbeiterin des Blumenladens verständigte gegen 18:30 Uhr das
Bundespolizeirevier in Gelsenkirchen, über eine aggressive Person, die Tulpen
abknickt und mit einer Flasche Wodka gegen eine Scheibe des Verkaufsladens
schlägt.
Nach Eintreffen der Streife hatte sich der Mann bereits entfernt, konnte aber
jedoch aufgrund der vorhandenen Personenbeschreibung noch am Busbahnhof
gestellt werden.
Bei den anschließend folgenden Maßnahmen zeigte sich der Gelsenkirchener wenig
einsichtig, beleidigte die Beamten
fortwährend und schlug nach ihnen
.
Nur mit einiger Mühe konnte der offensichtlich angetrunkene 45-jährige
gebändigt, gefesselt und zur Dienststelle verbracht werden. Der bereits
mehrfach polizeilich in Erscheinung getretene Gelsenkirchener, wurde zur
Verhinderung weiterer Straftaten dem Polizeigewahrsam Gelsenkirchen zugeführt.
Ein Atemalkoholtest hatte einen Mittelwert von 2,4 Promille ergeben.
Gegen den Mann leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand,
Beleidigung und Sachbeschädigung ein.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70116/2025756/bundespolizeidirektion_sankt_augustin

Polizisten beleidigt,
bespuckt und verletzt – Hofheim (Hessen), 10.04.2011

Am Sonntagnachmittag endete die Fahrt eines Zweiradfahrers in einer handfesten
Auseinandersetzung mit der Polizei. Die Streifenwagenbesatzung stoppte den
Kraftrollerfahrer und überprüfte ihn. Bei der Kontrolle stellte sich heraus,
dass er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Weiterhin hatten
die Polizisten den Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss stand.
Das schmeckte dem Biker wohl nicht. Er sprach
üble Beleidigungen
aus und versuchte
die Ordnungshüter zu bespucken
. Weiter trat
und schlug er nach den beiden Streifenpolizisten und verletzte sie leicht
.
Der 47-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und auf die Polizeiwache
gebracht. Dort wurden seine Personalien festgestellt und eine Blutprobe von ihm
genommen. Danach wurde er wieder entlassen. Gegen den Krifteler wird nun ein
Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte,
Körperverletzung, Beleidigung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Einfluss berauschender
Mittel geführt. (2 verletzte PB)
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/50154/2024544/polizeipraesidium_westhessen_pd_main_taunus

Bundespolizist
leicht verletzt – Berlin, 12.04.2011

Bei der Festnahme eines flüchtenden Türken hat sich gestern Nachmittag in
Brandenburg an der Havel ein Bundespolizist leicht verletzt. Der 30-jährige
Mann hielt sich schon seit mehreren Jahren unerlaubt in Deutschland auf.
Eine Streife kontrollierte den 30-Jährigen gegen 14:45 Uhr in der Bahnhofshalle
des Brandenburger Hauptbahnhofs. Weil er keinerlei Ausweisdokumente vorlegen
konnte und unglaubwürdige Angaben machte, sollte er mit zur Dienststelle
kommen. Auf dem Weg dorthin ergriff er jedoch die Flucht.
Ein aufmerksamer Bürger konnte den Flüchtigen festhalten und ermöglichte so die
Festnahme des Mannes. Bei der Nacheile stieß ein Beamter mit einem PKW zusammen
und erlitt Abschürfungen an den Händen, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

Die Ermittlungen ergaben schließlich, dass sich der Türke schon seit August
2005 unerlaubt in Deutschland aufhält. Der Mann sprach fließend deutsch und
gestand, dass er nicht im Besitz eines gültigen Aufenthaltstitels ist.
Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Aufenthalts
ein. Im Anschluss an alle erforderlichen Maßnahmen wurde der 30-Jährige ins
Gewahrsam der Brandenburger Polizei eingeliefert.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70238/2025855/bundespolizeidirektion_berlin

Drei Verletzte
Polizisten durch Widerstandshandlungen – Nürnberg (Bayern), 12.04.2011

Am 12.04.2011 wurden Polizeibeamte der Inspektionen Mitte und Süd zu drei
polizeilichen Sachbearbeitungen gerufen, die zur vorübergehenden
Dienstunfähigkeit mehrerer Beamten führten. Eine Streifenbesatzung war dabei in
zwei Sachbehandlungen involviert.
Am Dienstmorgen, gegen 10:45 Uhr, wurde eine Streifenbesatzung der
Polizeiinspektion Nürnberg-Süd in den Nürnberger Stadtteil Steinbühl gerufen.
Dort war es aus bisher unbekannter Ursache zu einem Familienstreit zwischen der
46-jährigen Mutter und ihrer 17-jährigen Tochter gekommen. Die Mutter
alarmierte daraufhin die Polizei.
Die erste am Tatort eintreffende Streifenbesatzung, ein 33-jähriger
Polizeibeamter und seine 23-jährige Kollegin, konnten beide Beteiligten in der
Wohnung antreffen. Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens sollte die 17-jährige
Schülerin in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrte sie sich zunächst mit Beleidigungen und warf
anschließend einen Wäscheständer gegen den Beamten
. Unter Zuhilfenahme
einer weiteren Streifenbesatzung konnte die junge Frau schließlich gefesselt
und zur Dienststelle verbracht werden. Die
23-jährige Polizeibeamtin erlitt eine leichte Handverletzung,
trat jedoch
wie ihr Kollege zur Nachtschicht wieder ihren Dienst an.
Kurz vor 21:45 Uhr wurden die beiden Beamten erneut zu einer Streitigkeit in
die Nürnberger Bulmannstraße gerufen. Wie die Ermittlungen ergaben, war ein
21-jähriger Mann, der zu Besuch bei dem 35-jährigen Wohnungsinhaber war, auf
diesen zunächst mit einem Faustschlag ins Gesicht losgegangen und setzte seine
Angriffe auch mit Bissen im Bereich des Oberkörpers fort. Als der junge Mann
anschließend den 35-Jährigen auch noch mit einem Messer bedrohte, gelang es
einer weiteren in der Wohnung anwesenden Frau, den Angreifer in einem Zimmer
einzuschließen und die Polizei zu Hilfe zu holen. Nach dem Eintreffen mehrerer
Streifenbesatzungen suchten die Beamten auch nach der vermeintlichen Tatwaffe.
Dabei ging der 21-jährige Beschuldigte
unvermittelt auf die Beamten los. Im nun folgenden Handgemenge stürzte die
Kollegin und zog sich hierbei eine schwere Knieverletzung zu, ihr Kollege
erlitt eine Handverletzung. Beide Beamte sind vorübergehend nicht mehr
dienstfähig
.
Der Beschuldigte konnte schließlich überwältigt und zur Dienststelle verbracht
werden. Dort wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Der
diensthabende Staatsanwalt beantragte gegen den in Deutschland ohne festen
Wohnsitz aufhältigen Mann die Ausstellung eines Haftbefehls. Der 21-Jährige
wird heute dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.
Zu einer weiteren Widerstandshandlung kam es im Einkaufsbereich zwischen
Bahnhof und Königstorpassage in der Nürnberger Innenstadt. Gegen 17:15 Uhr
beobachteten zwei Zivilbeamte einen 26-jährigen Nürnberger, der in einem
Drogeriemarkt versuchte, zwei Flaschen hochprozentigen Alkohols zu entwenden.
Nach einer kurzen Flucht konnte der Beschuldigte gestellt werden, ein 37-jähriger
Polizeibeamter der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte zog sich bei der im Anschluss erfolgten Gegenwehr des Diebes eine
Knöchelverletzung zu, so dass er bis auf Weiteres dienstunfähig ist
. Der
leicht alkoholisierte Beschuldigte konnte festgenommen werden.
In allen drei Fällen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen
Vollstreckungsbeamte sowie weiterer Straftaten eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6013/2026120/polizeipraesidium_mittelfranken

Brandanschlag auf
Polizeigebäude – ein Polizist verletzt – Berlin, 11.04.2011

Bei einem Angriff auf ein Dienstgebäude der Berliner Polizei in Friedrichshain
haben mehrere Unbekannte heute früh einen Mitarbeiter einer Reinigungsfirma in
Lebensgefahr gebracht.
Gegen 5 Uhr 35 hatten mehrere Vermummte Steine und Glasflaschen gegen die
Fassade des Polizeiabschnitts 51 in der Wedekindstraße geschleudert. Im Bereich
des Haupteingangs warfen die Personen mehrere Brandsätze, die sich auf der
Zugangstreppe und im Vor- und Warteraum des Abschnittsgebäudes entzündeten.
Ein 27-jähriger Gebäudereiniger, der in diesem Moment vor der verschlossenen
Tür im hell erleuchteten Vorraum auf Einlass in das Gebäudeinnere wartete,
wurde von dem mannshohen Feuer eingeschlossen und musste von Polizeibeamten des
Abschnitts 51 aus dem Vorraum gerettet werden. Er kam mit dem Schrecken davon.
Unmittelbar nach dem Angriff sprang der wachhabende Beamte aus einem
Hochparterrefenster auf den Gehweg und nahm die Verfolgung der etwa sechs auf
Fahrrädern flüchtenden Tatverdächtigen auf. An der Marchlewski- Ecke
Wedekindstraße versuchte der Polizeihauptkommissar, einen Tatverdächtigen
festzunehmen. Dieser konnte jedoch gleichfalls unerkannt entkommen. Der Polizeibeamte trug Verletzungen an
Armen und Beinen davon
.
An vier Kreuzungen, die den Gebäudekomplex des Abschnitts umgeben, hatten
Unbekannte eine Vielzahl so genannter Krähenfüße auf die Fahrbahn gestreut. Die
Polizeibeamten des Abschnitts haben aber die Gegenstände schnell entfernt, so
dass nur wenige unbeteiligte Fahrrad- oder Autofahrer zu Schaden kamen.
Da zum momentanen Ermittlungsstand von einer politischen Tatmotivation
auszugehen ist, werden die Ermittlungen wegen versuchten Mordes und versuchter
schwerer Brandstiftung vom Polizeilichen Staatsschutz geführt.
Polizeipräsident Dieter Glietsch und Innensenator Dr. Ehrhart Körting
verurteilten die Tat heute im Abgeordnetenhaus anlässlich der Veröffentlichung
der Polizeilichen Kriminalstatistik. Polizeipräsident Dieter Glietsch: “Der
Anschlag reiht sich ein in eine Folge von Gewalttaten gegen Polizeibeamte und
Polizeieinrichtungen, die wir linksextremistischen Tätern und ihrem ‘Kampf
gegen den Repressionsapparat’ zuordnen müssen. Die Hemmungslosigkeit, mit der
hier ein Menschenleben gefährdet wurde, zeigt erneut, dass es in dieser Szene
Kräfte gibt, die vor keinem Verbrechen zurückschrecken. Deshalb muss der Gewalt
befürwortende Linksextremismus ebenso wie der Rechtsextremismus von allen
bekämpft werden, die in unserer Gesellschaft Verantwortung tragen, nicht nur
mit den Mitteln von Polizei und Justiz.”
Es werden Zeugen gesucht, die Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben können.
Hinweise, die ggf. vertraulich behandelt werden können, nimmt das
Landeskriminalamt unter 4664 909025 oder jede andere Polizeidienststelle
entgegen.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/340049/index.html

Dazu am 13.04.2011:
Zu dem am 11.04.2011 erfolgten Angriff auf das Dienstgebäude des Abschnitts 51
in der Friedrichshainer Wedekindstraße wurde jetzt ein
Selbstbezichtigungsschreiben ins Internet gestellt. In dem mit „autonomen
gruppen“ unterzeichneten Schreiben werden Behauptungen aufgestellt, die den
Tatsachen widersprechen. Behauptet wird unter anderem, keine Person sei einer
direkten Gefahr ausgesetzt gewesen. Tatsächlich befand sich, wie gemeldet, ein
27-jähriger Arbeiter im Vorraum des Gebäudes und wartete auf Einlass, als in
seiner unmittelbaren Nähe die von Vermummten geworfenen Brandsätze zündeten.
Aufgrund der Vorgehensweise wurde die Tat durch die Staatsanwaltschaft Berlin
als versuchter Mord gewertet.
Nach den bisherigen Ermittlungen wurden von den Tätern zunächst bei den auf den
umliegenden Kreuzungen ausgestreuten “Krähenfüßen” Warndreiecke
aufgestellt, die sie vor den Stein-, Flaschen- und Brandsatzwürfen zur Seite
räumten. Durch die “Krähenfüße” wurden die Fahrzeuge mehrerer
unbeteiligter Kraft- und Radfahrer beschädigt.
Die Ermittlungen zu dem Angriff hat zwischenzeitlich der Generalbundesanwalt an
sich gezogen.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/340339/index.html

(So weit zu den Linksextremisten,
die es angeblich nicht gibt und die ja ach so ungefährlich sind…)

Österreich:

Betrunkener schlägt
Polizisten krankenhausreif – Braunau am Inn, 10.04.2011

“Ein betrunkener 39-Jähriger hat Sonntag früh einen Stadtpolizisten in
Braunau am Inn mit einem Faustschlag und einem Fußtritt niedergestreckt. Der
Beamte wurde dabei so schwer am Knie verletzt, dass er stationär im Spital
aufgenommen werden musste. Das teilte die Sicherheitsdirektion Oberösterreich
am Montag mit.”
Quelle:
http://www.news.at/articles/1115/10/293771/betrunker-polizist-beamter-attacke-knie